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Alles BioThemen: Gute Gründe, bewusst Bio-Produkte zu kaufenAus gesundem Boden und gesunden Tieren gehen vitale und geschmackvolle Nahrungsmittel hervor. Die Qualität, nicht die Quantität ist das Hauptmerkmal von Biolandbau.Biolandbau achtet auf einen geschlossenen Kreislauf zum Erhalt der Bodenfruchtbarkeit. Durch angepasste Fruchtfolgen mit organischen Rückständen aus den Pflanzen sowie Dünger von biologisch ernährten und artgerecht gehaltenen Tieren wird ein Humusreservoir aufgebaut. Ein humusreicher Boden kann große Mengen Wasser speichern und so Klimaextreme abpuffern; bei Überschwemmungen kann er viel überschüssiges Wasser aufnehmen und bei Trockenheit bietet er umfangreiche Wasserreserven. Im Unterschied zur konventioneller Landwirtschaft verzichtet Biolandbau auf chemisch-synthetische Dünger und Pestizide. Das schont das Grundwasser, denn es werden nicht ständig Nitrat- und Pestizidrückstände aus dem Boden ausgewaschen. Während der Einsatz mineralischer Dünger und synthetischer Schädlingsbekämpfungs- und Pflanzenschutzmittel die Artenvielfalt gefährdet, wird beim Biolandbau gerade die Vielfalt der Arten genutzt, um z.B. Schädlingsaufkommen in Grenzen zu halten. Auch der hohe Energieeinsatz für die Herstellung stickstoffhaltiger Mineraldünger wird beim Biolandbau eingespart. Im Biolandbau ist Gentechnik verboten. Biolandbau respektiert Lebewesen. Anstatt eine große Zahl von Tieren auf kleinem Raum zu halten und langen Transportwegen auszusetzen, haben die Tiere im Biolandbau ausreichend Platz und Bedingungen, um angeborenes und erlerntes Verhalten auszuleben. Sie werden biologisch ernährt unter Verzicht auf antibiotische und hormonelle Leistungsförderer. Kranke Tiere werden, sofern möglich, mit Naturheilverfahren gepflegt. Transportwege werden prinzipiell auf einem Minimum gehalten. Haben wir Ihr Interesse geweckt, laden wir Sie herzlich ein, sich von der Qualität unserer Erzeugnisse selbst zu überzeugen. Weitere Informationen erhalten Sie in den Links. Stark gekürzter Auszug aus Agrikultur Oktober 2003 N°9/10 Lebendige NahrungDie Nahrungsmittelqualität wird heute üblicherweise durch die mengenmässige Angabe einzelner Stoffe bestimmt, wie z.B. Eiweiss, Kohlenhydrate, Fett, Vitamine, Mineralstoffe. Dabei geht der Ernährungswissenschaftler davon aus, dass der Gesundheitswert, bzw. der Nährwert ganz allein auf seiner messbaren stofflichen Zusammensetzung beruht.Diese eingeschränkte Sichtweise entspricht in etwa der Aussage, dass die Qualität eines Musikstückes sich aus der Anzahl der verschiedenen Noten ergeben würde oder die Veröffentlichung eines Romanes in Bücherform, dessen Qualität sich ganz allein aus Seitenzahl und Menge an Druckerschwärze des Buches beurteilen liesse. Will man vom quantitativen Erfassen von Einzelstoffen zur qualitativen Beurteilung von Lebensmittel kommen, dann sind andere Wege notwendig. Einer dieser Wege ist die Steigbildmethode, die es erlaubt, die Vitalqualität eines Produktes sichtbar zu machen. Die Beurteilung dieser Bilder durch Spezialisten wie z.B. Frau Dr. Balzer-Graf führt zu reproduktiven Ergebnissen, wie zum Beispiel beim DOK-Versuch in der Schweiz. Aber auch der Laie kann sich mit etwas Übung in die Welt der lebendigen Natur und ihrer Qualität einarbeiten. DOK-Versuche seit über 25 Jahren!Der DOK-Versuch (D=Demeter, O=Organisch, K=Konventionel) ist eine Vergleichsstudie, indem ein konventionelles (integriertes) und 2 biologische Landbausysteme (Demeter und Bio) miteinander verglichen wurden. Über einen Zeitraum von mittlerweile über 25 Jahren wurden die 3 Bewirtschaftungsformen hinsichtlich Bodenfruchtbarkeit, Nachhaltigkeit, Artenschutz sowie auch die Produktqualität intensiv und mit einer wissenschaftlichen Systematik untersucht.Es zeigte sich, dass der biologische Landbau sowohl energie- als auch nährstoffeffizienter als die konventionelle Landwirtschaft ist. Im biologisch-dynamischen (Demeter) Anbau wird noch dazu die Bodenstruktur und die Fruchtbarkeit besonders gefördert. |
Abb.: Demeter Kühe dürfen ihre Hörner behalten
Abb.: Man kann auch Kartoffelplanzen abhächseln (unten), statt totspritzen (oben)!
Abb.: Sichtbare Vitalqualität eines Produktes mittels Steigbild |
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