Ökologische Nachhaltigkeit

Die OIKOPOLIS-Gruppe, inbegriffen aller weiteren sieben NATURATA-Märkte im Lande, bemüht sich auf verschiedenste Weise, ökologisch nachhaltig zu arbeiten. Die Maßnahmen haben CO2-Einsparungen sowie den Schutz von Umwelt, Tier und Mensch zum Ziel.

Die Mitglieder der Bio-Bauere-Genossenschaft Lëtzebuerg BIOG arbeiten nach biologischen bzw. bio-dynamischen Kriterien, die aufgrund ihrer Methoden (Alles Bio) nachhaltig für die Umwelt, für das Klima und für das weitere Fortbestehen der Menschheit sind.


Der Großhändler BIOGROS verpackt seit 2007 einen Großteil seines Obstes und Gemüses in kompostierbarem Verpackungsmaterial. Die Basis des Materials ist natürlichem Ursprungs, wie z.B. Maisstärke oder Zellulose. (Verpackungscharta). Die Kälte für die Kühlräume von BIOGROS im OIKOPOLIS wird von einer aufwändigen Ammoniak-Anlage geliefert. Ammoniak-Gas ist im Gegensatz zu den üblichen Kältemitteln kein Ozon schädigender Stoff.

Die NATURATA-Geschäfte verkaufen biologisch angebaute Waren aus Luxemburg wie auch aus der ganzen Welt, und leisten durch das Ankurbeln der Produktion ihren positiven Beitrag. Zudem erhalten alle NATURATA-Märkte Strom von NOVA NATURSTROUM (Auszug aus "Watt's Life" Juli 2008), der Elektrizität ausschliesslich aus erneuerbare Quellen enthält. Weiterhin sind alle NATURATA-Märkte sowie das gesamte OIKOPOLIS-Zentrum an das System der „Superdreckskëscht fir Betriber“ Link angeschlossen.

Die Raumklimatisierung aller NATURATA-Verkaufsstellen im OIKOPOLIS wird mittels Erdreichwärmetauschern, adiabatischer Kühlung (mit Wasserverdunstung) und anschließenden Wärmetauschern realisiert. Diese Techniken sind energiearm und damit klimaschonend. Im NATURATA Restaurant wurde eine Induktions-Dunstabzugshaube eingebaut, mit der eine Energieeinsparung um bis zu 70 Prozent gegenüber herkömmlichen Abluftsystemen erreicht wird.

Geheizt wird im OIKOPOLIS mit effizienten Gasbrennwert-Kesseln (mit Ausnutzung der Kondensationswärme) und mittels zweier Blockheizkraftwerke, die durch die gleichzeitige Erzeugung von Wärme und Strom einen sehr hohen Nutzungsgrad erreichen.


Schliesslich ist eine große Fotovoltaik-Anlage auf dem Dach von OIKOPOLIS I installiert. Mit einer Anschlussleistung von 44 kW kann die Anlage 40 000kWh im Jahr liefern. Dieser „Sonnen-Strom“ wird ins Cegedel-Netz eingespeist. Alle anderen Dächer der OIKOPOLIS-Gebäude sind, wie es im Gewerbegebiet Syrdall vorgeschrieben ist, begrünt. Diese Forderung der Gemeinde für den Erhalt des Wasserhaushalts ist grundlegend im Rahmen der ökologischen Ausrichtung des Gewerbegebiets.

Soweit möglich, haben viele weitere BIOG-Bauern, aber sogar entfernt Beteiligte, nachhaltige Energiequellen installiert oder ausgebaut. Zum Beispiel die Windkraftanlagen in Hupperdange (Wandpark Gemeng Hengescht, wo Jos und Änder Schanck beteiligt sind) oder große Hackschnitzelheizungen mit Verteilung der Wärme an Nachbarn (Roland Fischbach und Jos Houtmann). Ein Großteil der BIOG-Bauern betreibt Fotovoltaikanlagen auf den Dächern ihrer Betriebe.


Rundtischgespräch zum Thema "Landwirtschaft und Klima" am 1. März Mehr

Pressekonferenz zu NOGM im OIKOPOLIS (Org: Greenpeace) Mehr