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Nachhaltigkeit
Die ursprüngliche Idee des Begriffs der „Nachhaltigen Entwicklung“wurde erstmals im Brundtland-Bericht 1987 veröffentlicht: „Entwicklung zukunftsfähig zu machen, heißt, dass die gegenwärtige Generation ihre Bedürfnisse befriedigt, ohne die Fähigkeit der zukünftigen Generation zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse befriedigen zu können."In den 90ger Jahren wird dann die Idee konkreter gefasst und das „Drei-Säulen-Modell der nachhaltigen Entwicklung“ bekommt Konturen. Man geht jetzt von der Vorstellung aus, „dass nachhaltige Entwicklung nur durch das gleichzeitige und gleichberechtigte Umsetzen von umweltbezogenen, sozialen und wirtschaftlichen Zielen erreicht werden kann. Nur auf diese Weise kann die ökologische, ökonomische und soziale Leistungsfähigkeit einer Gesellschaft sichergestellt und verbessert werden. Die drei Aspekte bedingen sich dabei gegenseitig.“ (Wikipedia) Weiterhin werden bei Wikipedia diese drei Nachhaltigkeitsdimensionen folgendermaßen beschrieben:
- Die ökologische Nachhaltigkeit umschreibt die Zieldimension, Natur und Umwelt für die nachfolgenden Generationen zu erhalten. Dies umfasst den Erhalt der Artenvielfalt, den Klimaschutz, die Pflege von Kultur- und Landschaftsräumen in ihrer ursprünglichen Gestalt sowie generell einen schonenden Umgang mit der natürlichen Umgebung. - Die soziale Nachhaltigkeit versteht die Entwicklung der Gesellschaft als einen Weg, der Partizipation für alle Mitglieder einer Gemeinschaft ermöglicht. Dies umfasst einen Ausgleich sozialer Kräfte mit dem Ziel, eine auf Dauer zukunftsfähige, lebenswerte Gesellschaft zu erreichen. - Die ökonomische Nachhaltigkeit stellt das Postulat auf, dass die Wirtschaftsweise so angelegt ist, dass sie dauerhaft eine tragfähige Grundlage für Erwerb und Wohlstand bietet. Von besonderer Bedeutung ist hier der Schutz wirtschaftlicher Ressourcen vor Ausbeutung. Unsere OIKOPOLIS-Gruppe ist mit ihren Betrieben BIOG, BIOGROS und NATURATA angetreten die Verarbeitung, die Distribution und Vermarktung von biologischen und biologisch-dynamischen Produkten zu gewährleisten. Aus Sicht der Nachhaltigkeit ist diese Geschäftstätigkeit, deren Ziel es ist, dass mehr Land unter biologische Bewirtschaftung kommt, sehr stark in Richtung Ökologie orientiert. Da aber für diese Tätigkeit selbst Land verbaut und Energie für Kühlung und Heizung, aber auch Transport verbraucht wird, gilt es natürlich auch in diesen Bereichen sich immer wieder zu verbessern (z.B. Nutzung von Strom aus erneuerbare Energieerzeugung, Optimierung von Kühlungsprozessen, von Abfallbeseitigung, Nutzung von kompostierbare Verpackungen etc... (Unsere ökologische Nachhaltigkeit) Die Komponente Ökonomie ist selbstverständlich ein wichtiger Aspekt unserer Aktivität und wäre dem nicht so, hätten wir keine Überlebenschancen in einem doch ziemlich rauen wirtschaftlichen Umfeld. Nichtdestotrotz sehen wir es doch auch als notwendig mit den Landwirten als auch den Kunden Wertschöpfungsringe zu bilden. (Unsere ökonomische Nachhaltigkeit). Jeder Betrieb der mit Menschen arbeitet steht in einem sozialen Kontext. Hier gibt es eine Reihe von Gesichtspunkten, die vom Gesetzgeber vorgeschrieben sind und die man als Betrieb zu beachten hat. Aufgrund der Tatsache, dass heute immer mehr Maschinen und Automaten die menschliche Arbeit in einem gewissen Sinne unbezahlbar und teilweise sogar überflüssig machen, setzen wir uns in einem Kreis der Mitarbeiter der OIKOPOLIS-Gruppe für „ein bedingungloses Grundeinkommen für alle“ ein. (Unsere soziale Nachhaltigkeit)
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