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PresseinformationenSpezial-Ausgabe Nr 2 - OIKOPOLIS1. April 2006Liebe Leserinnen, liebe Leserwie Sie bereits in unserer Spezialausgabe Nr. 1 OIKOPOLIS aus der NATURATA-News erfahren konnten, werden wir in dem neuen Gebäude OIKOPOLIS II folgende Aktivitäten ermöglichen:
Genügend Parkplätze stehen Ihnen im Gebäude, wie auch um das Gebäude herum für einen bequemen Einkauf zur Verfügung. Wir freuen uns jetzt schon auf Ihren Besuch. Roland Majerus Naturata mit Supermarkt, Bio-Restaurant und Natur-Modegeschäft and moreGeräumiger Bio-Supermarkt auf 530 m² (virtuelle Begehung der Räumlichkeiten)Die Spannung steigt beim Betreten des Bio-Supermarktes der neuen Generation, der sich auf einer Verkaufsfläche im Rez-de-Chaussée ausbreitet. Nachdem Sie sich vor dem Eingang einen Einkaufswagen besorgt haben, können Sie Ihre Einkaufsreise beginnen. Direkt am Eingang können Sie sich der wiederverwertbaren ökologisch sinnvollen Glaspfandflaschen und -gläser entledigen. Über die Aktionspalettenplätze und den Säfteregalen gelangen Sie direkt zu dem Obst- und Gemüse-Marktstand. Hier gibt es gesundes, knackiges Obst und Gemüse in allen Farben und Formen. Servicefreundliches Bedienungspersonal berät und hilft wenn nötig. Vom Obst- und Gemüsestand gelangen Sie vom üppigen Weinangebot, über Crèmerie zur prallgefüllten Käse- und Brot- und Backwarentheke. Hier lauern Käse aus vielen Herren Länder und viele Spezialitäten auf "Ihren Einkauf". "Warum nicht ein typisch französisches Essen, bestehend z.B. aus Baguette, Käse und arttypischem Wein, alles in Bio-Qualität"? Dann führt Sie die Einkaufsreise über Tiefkühlkost für die schnelle Küche, sowie Speise-Eis für die Leckermäulchen zu unserem bekannten, erweiterten und geräumig-plaziertem Trockensortiment verteilt in der Mitte des Geschäftes. Warum dürfen Hunde und Katzen nicht auch Bio fressen? Auch an sie haben wir gedacht. Im Non-Food-Bereich erwarten sie ökologische Putz-und Reinigungsmittel der Marke SONETT, sowie Hygieneartikel, Körperpflege und ein ausgiebiges Sortiment an bestbekannten Naturkosmetikmarken. Haushaltsartikel und Getreidemühlen, Entsafter und Flockenquetschen sowie Kochbücher eignen sich hervorragend als besonderes Geschenk. Bio-Metzgerei mit vielseitiger Auswahl an Produkten Von unserer Metzgerei können Sie beste Qualität von vielen bekannten Frisch-Fleischsorten erwarten. Neben Charcuterie und Spezialitäten sind Fertigmenüs in unserer Selbstbedienungstheke Programm. ...Verweilen Sie noch einen Augenblick bei einem guten Bio-Kaffee und lassen Sie die gemütliche Atmosphäre auf sich wirken. NATURATA Bio-Restaurant zum Verwöhnen Nachdem Sie Ihren Einkauf in unserem Bio-Laden getätigt haben, besteht die Möglichkeit in unserem Bio-Restaurant zu schmecken und zu probieren, wie wir aus Bio-Lebensmittel schmackhaften Plat’s und Menüs zaubern. Unser Bio-Restaurant im ersten Obergeschoss ist über den Kundenfahrstuhl oder über den einladend geschwungenen Treppengang erreichbar. Die Idee eines Bio-Restaurants ist nach und nach herangereift, nachdem NATURATA-Überlingen (Deutschland) uns gezeigt hat, dass es möglich ist, mit biologischen Lebensmittel und fachmännischem Können, gesunde und schmackhafte Plat’s und Menus zu erstellen. In Kooperation mit einem in Luxemburg-Stadt tätigen, bestbekannten Koch und Restaurateur, der daran denkt auch auf Bio umzustellen, wollen wir endlich auch die Bio-Gastronomie in Luxemburg verankern. Aus unserer Planung können wir bis jetzt folgendes miteilen
Unter nicht alkoholischen Getränken kann gewählt werden zwischen frischgepresstem Orangensaft, sowie die auch im NATURATA-Markt angebotenen BIOG- und anderen Säfte, sowie Limonaden, alkoholfreies Bier und Sekt. Selbstverständlich können Sie vieles, das wir im Supermarkt anbieten, auch unsere Bio-Weine, weiss, rot, rosé aus Luxemburg, Frankreich, Italien, Spanien, Deutschland, in unserem Restaurant probieren. Eine Weinkarte informiert Sie über unsere Bio-Weine. Zusätzlich gibt es auch Bier, Sekt, Apéritifs und Digestifs. Das Ambiente spielt eine grosse Rolle Beleuchtung, Gestaltung der Tische, Stühle, und deren Anordnung im Raum, Farbe, Formen, Helligkeit, werden vom Architektenbüro Portusbau geplant und schaffen eine Atmosphäre, die zum Verweilen einlädt. Vorgesehen ist auch ein Raum, der gegebenenfalls für Konferenzen und kleine Seminare tagsüber benutzt werden kann. Sie haben dann die Möglichkeit, diskret zu Tagen, zu Feiern usw, und trotzdem von den Vorteilen eines Bio-Restaurants Gebrauch zu machen. NATURATA-Natur-Modegeschäft and more Nachdem Sie unser Restaurant besucht haben, können Sie nach ein paar Schritten linker Hand unsere grossräumige Naturkleiderabteilung, sowie Bücher, Spielwaren und Geschenkabteilung besuchen. Es versteht sich von selbst, dass wir die Abteilung im Rollingergrund schliessen und hier auf mehr als der doppelten Fläche Ihnen unsere pfiffigen Naturwarenprodukte präsentieren werden. NATURATA-Mall Im Eingangsbereich vom OIKOPOLIS Gebäude, in der sogenannten Mall, werden regelmässig Events organisiert, sei es, dass Bio Bauern vor Ort ihre Produkte selbst anbieten und im direkten Kontakt erklären, z.B. auf Photos zeigen, wie man ohne "künstlichen" Dünger, sondern mit natürlichem Mist, den Boden fruchtbar erhalten und aufbauen kann, sei es, dass ein Winzer seine Weine zum Probieren vorstellt, oder sei es, dass Sie alles über den "Appeljus" von Raymond Aendekerk aus dem Appelhaus erfahren. Abwechslung und Animationen werden für so manche Überraschung am Haupteingang sorgen. BIO-RestaurantEinige Beispiele an Menüs und Plats:
OIKOPOLIS ... ein Konzept mit ZukunftDie Landwirtschaft in einer globalisierten WeltIn unserer modernen Welt hängt die Produktionsweise in der Landwirtschaft und damit der Umgang mit der Erde, aber auch die Qualität der Nahrungsmittel sehr stark von den der Landwirtschaft nachgelagerten Verarbeitungs- und Vermarktungsbetriebe ab. Es sind dies allzu oft hochspezialisierte und globalisierte, d.h. weltweit tätige Unternehmen, die sich gegenseitig in einem unerbittlichen Wettkampf gegenüber stehen und in der Folge die landwirtschaftlichen Betriebe immer mehr unter Druck setzen. Ein Resultat davon ist, dass die Preise für landwirtschaftliche Produkte ins Bodenlose fallen, und dies in dem Masse, dass es für den Landwirt mittlerweile günstiger ist seinen Weizen als Energierohstoff zu verheizen, als ihn als Brotgetreide dem Müller abzuliefern. Es scheint so, dass dem Landwirt nichts anderes übrig bleibt als in diesem enormen Konkurrenzkampf mitzumachen, also zu rationalisieren und zu spezialisieren mit allen Konsequenzen oder aber seinen Betrieb aufzugeben. Die statistischen Zahlen belegen diese dramatische Entwicklung. Immer weniger landwirtschaftliche Betriebe bewirtschaften immer grössere Flächen oder halten immer grössere Tierherden, wobei dann die Leistung von Boden und Tier auch immer weiter unter dem Erfolgsdruck gesteigert werden. Bio-Landwirtschaft- die praktizierte Alternative Zwischen diesen beiden Extrempositionen, des Intensivieren oder Aufgeben, tut sich langsam aber immer deutlicher sichtbar ein Feld der Alternativen auf. Schon vor gut 80 Jahren hat eine kleine Anzahl von Bauern und Gärtnern erkannt, dass sie ihre eigene Grundlage zerstören, wenn sie den Gang in die Rationalisierung aller Arbeitsprozesse auf dem Hof mitgehen, wenn sie also ihre Praxis nicht mehr nach den Lebensgesetzen der Natur ausrichten, sondern nach den Zwängen des Marktes. So ist zuerst die biologische-dynamische und dann die biologische Landwirtschaft entstanden. Gleichzeitig zu dieser Entwicklung in der Landwirtschaft gab es auf der Verbraucherseite Menschen, die eine natürlichere Ernährung anstrebten und deshalb die entsprechenden Produkte suchten. Die Symbiose dieser beiden Strömungen brachte in der Folge in den 70er und 80er Jahre die Naturkostvermarktungsszene hervor und zusammen mit einem gesteigerten Engagement vieler Menschen für ökologische Probleme konnte sich die biologische Landwirtschaft relativ schnell weiter entwickeln. Zu Beginn der 90er Jahre wurde diese Landwirtschaftsform durch eine EU-Bio-Verordnung offizieller Bestandteil der Gesellschaft. Heute, 15 Jahre später, ist diese biologische Wirtschaftsweise weltweit auf dem Vormarsch und in den fortschrittlichsten Ländern längst aus dem vorherigen Nischendasein herausgetreten. Es gibt heute keine grössere Ausstellung der Landwirtschaft (z.B. Grüne Woche/Berlin oder SIAS/Paris) oder der Ernährungsindustrie (z.B. Anuga/Köln) ohne eine grössere Vertretung der Biobewegung. Bio - für alle und billig - geht das zusammen? Durch diesen enormen Erfolg droht nun aber eine neue Gefahr. Fast alle vorhin gescholtenen grösseren Verarbeiter und Vermarkter bis hin zu den billigsten Discountern steigen ins Bio-Geschäft ein. Der Vorteil ist einerseits, dass die breite Masse der Bevölkerung nun Zugang zu Bioprodukten bekommt und durch die Nachfrage theoretisch mehr Fläche umgestellt werden kann. Der Nachteil liegt aber auch auf der Hand:die Bio-Produzenten drohen in genau dieselbe wirtschaftliche Klemme zu geraten wie ihre konventionellen Kollegen. Dies ist umso gefährlicher, weil sich ein Teil der bio-logischen Vermarkter der Logik dieses gnadenlosen Wettbewerbs anschliessen und damit nicht unbedingt der Bio-Landwirtschaft an sich förderlich sind. Die Bio-Vermarktungsinitiative- eine Lösung in Luxemburg Aufgrund der besonderen Situation in Luxemburg, wo sich die biologische Landwirtschaft erst quasi ein halbes Jahrhundert später entwickelte als in den Nachbarländern und der hiesige Bio-Markt schon recht gut aus dem nahen Ausland versorgt wurde, hatten die luxemburgischen Bio-Akteure nur eine Chance durch den Aufbau eigener Verarbeitungs- und Vermarktungsstrukturen. So kam es Ende der 80er und zu Beginn der 90er Jahre zur Gründung der Erzeugergenossenschaft BIOG, dem Einzelhandel NATURATA und dem Grosshandel BIOGROS. Von Anfang an stand den Initiatoren und auch noch heute Verantwortlichen dieser Betriebe vor Augen, dass die Bio-Bauern und -Gärtner nur dann eine Zukunft haben, wenn es einigermassen gelingt, die oben beschriebene Vormachtstellung der Logik des sogenannten "freien Marktes", etwas zurück zu drängen. Wirtschafts-Assoziationen In Anlehnung an Rudolf Steiners zu Beginn des letzten Jahrhunderts formulierte Idee, dass es in Zukunft immer notwendiger würde, wirtschaftliche Zusammenschlüsse aller Wirtschaftsakteure einer Produktionskette zu bilden, um damit die Bedürfnisse möglichst vieler Menschen optimal zufrieden zu stellen, wurden die drei obengenannten Betriebe so aufgestellt, dass sie den Kern einer solchen Wirtschafts-Assoziation bilden konnten. Seit nun etwas mehr als 11 Jahre bemüht man sich mit anderen regionalen Wirtschaftspartnern am "Runden Tisch" die Marktverhältnisse und auch die Preise so zu gestalten, dass jeder Beteiligte, insbesondere die Landwirte und Gärtner eine Zukunftsperspektive haben. Man kann im Nachhinein feststellen, dass ohne diese "Fair-Trade-Praxis vor Ort" die relativ schnelle Aufholdynamik der hiesigen Biolandwirtschaft kaum möglich gewesen wäre. Heute werden etwa 2,5% der landwirtschaftlichen Fläche in Luxemburg biologisch bewirtschaftet. In der Gemüseproduktion ist der Prozentsatz bedeutend höher. Weiterentwicklung - OIKOPOLIS-Projekt in Münsbach Die drei genannten Betriebe BIOG, BIOGROS und NATURATA entwickelten sich relativ schnell und wurden immer grösser. Ende der 90er Jahr wurde es überdeutlich: es mussten neue Infrastrukturen her, um den Zeitforderungen gerecht zu werden. Das Projekt OIKOPOLIS wurde nun geboren. Neben der Schaffung von Raum für die Unternehmen war es auch Ziel, in diesem Projekt den vorher beschriebenen Assoziationsgedanken bis ins Architektonische hinein zu gestalten. Finanzierung von OIKOPOLIS I Um den Finanzbedarf für den Kauf des Grundstücks und den Bau abzudecken, wurde eine öffentliche Zeichnung von Kapital organisiert. Für den rechtlichen Rahmen dieser Unternehmung wurden schon im Vorfeld zwei Gesellschaften "OEKimmO s.à r.l." und "Immobilière OEKimmO S.A." gegründet. Obschon die Kapitalzeichnung in der ursprünglich angedachten Form nicht beim ersten Anlauf gelang, konnte dann im Nachhinein die Immobilière soviel Mittel zusammen bringen, dass der erste Bau im Herbst 2000 in Angriff genommen wurde. Im Sommer 2001 war es dann soweit: BIOG und BIOGROS, der Apfelsafthersteller "Äppelhaus" und andere Dienstleister sind in das neue Gebäude eingezogen. Es war dies gerade rechtzeitig, um aufgrund der sich damals zuspitzenden BSE-Krise rasant steigenden Nachfrage zu begegnen. Der Einzelhandel NATURATA richtete provisorisch einen Laden ein, um damit die Marktlage vor Ort für den zweiten Bau abzuspüren. Finanzierung von OIKOPOLIS II und Umstrukturierung der Unternehmensgruppe Die Bauarbeiten für den zweiten Teil von OIKOPOLIS sind voll im Gange. Als Ergänzung zum ersten soll dieser nun mehr direkt auf den Kunden ausgerichtet werden, dies mit einem Bio-Restaurant, einem Bio-Supermarkt mit einer Verkaufsmetzgerei sowie mit einem Naturtextil- und Naturwarengeschäft (siehe erster Teil dieser Naturata News). Neben den langwierigen Planungen für das Gebäude mit den technisch-komplexen Einrichtungen mussten wir nun auch in der Vorbereitung eine tiefgreifende Umstrukturierung bzw. Neuaufstellung unserer Unternehmensgruppe vornehmen, die nun auch im Dezember des letzten Jahres zum Abschluss gebracht werden konnte. Zentrale Ursache hierfür war die Erkenntnis, dass wir nicht nur für die Fertigstellung des Projektes in Münsbach, sondern auch für den weiteren Ausbau unserer Initiativen in Zukunft immer wieder Finanzierungsbedarf haben werden, der nicht allein durch Bankkredite gedeckt werden kann. Gründung der OIKOPOLIS-Participations S.A. Nach langen Beratungen sind wir zum Ergebnis gekommen eine eigene Beteiligungsgesellschaft zu gründen, um nicht von fremden Fonds, die es mittlerweile auch im alternativen Bereich gibt, abhängig zu werden. Die in diesem Zusammenhang neugegründete OIKOPOLIS-Participations S.A. soll nun die Basis abgeben für eine weitere öffentliche Zeichnung von Kapital, die derzeit mit den Fachkräften des Asset Management der BCEE in Vorbereitung ist, um in den nächsten Wochen mit dem Finanzierungsprospekt in die Öffentlichkeit zu gehen. Wie aus obenstehendem Organigramm zu entnehmen ist, ist diese neue Aktiengesellschaft so in die Struktur der Gruppe eingebettet, dass sie nun Haupteigener der Betriebe BIOGROS, NATURATA und Immo-bilière OEKimmO ist. (Beide erstgenannten Firmen wurden bei dieser Gelegenheit auch in Aktiengesellschaften umgewandelt und die frühere OEKimmO s.à r.l. wurde in OIKOPOLIS s.à r.l. umbenannt.). Die Beteiligungs-Gesellschaft selbst ist nun so aufgestellt, dass sie wiederum von den zwei Betrieben BIOG und OIKOPOLIS s.à r.l. sowie von einer Gruppe von etwas mehr als 20 Gründungsaktionären gehalten wird. Warum nun diese komplexe Kombination bei der Zusammenstellung der Gruppe? Spätestens nach den nationalen Turbulenzen in den letzten Wochen um die Eignerschaft und damit um die Bestimmungsgewalt über den grössten luxemburgischen Arbeitgeber ARCELOR, sollte doch jedem klar geworden sein, dass der globalisierte Kapitalmarkt die Speerspitze unserer gnadenlosen "freien Marktwirtschaft" ist. Dieser Kapitalmarkt ist es, der immer mehr für jeden sichtbar, die soziale Komponente jeglicher Wirtschaft stetig aushöhlt und eliminiert. Kündigt ein börsennotierter Betrieb im Rahmen einer Umstrukturierung, einer Verlagerung oder Fusionierung Personalabbau an, dann steigen die Kurse der Aktien des Unternehmens an der Börse. Die Gier der Shareholder scheint in diesem Sinne keine Grenzen zu kennen, und mancher, der dieses System in seiner Wirksamkeit nicht durchschaut, beteiligt sich gutgläubig und ungewollt an genau diesem Prozess. Der ursprüngliche Sinn der Börse, Aktien zu handeln, um liquide Finanzmittel für Investitionen in die Wirtschaft fliessen zu lassen bzw. dort zu halten, ist durch die Spekulation mit Derivaten und ähnlichen Finanzprodukten ziemlich problematisch geworden. Finanzierungsprospekt für öffentliche Zeichnung von Kapital Aus obigem Grunde haben wir bei der Zusammenstellung der Betriebe absoluten Wert darauf gelegt, dass zum einen die Produzenten durch die BIOG, zum anderen die Initiatoren der Gesamtinitiative gruppiert in der OIKOPOLIS s.à r.l. zu je etwa einem Drittel das Aktienkapital der OIKOPOLIS-Participations S.A. halten und dass dieses Verhältnis auch bei der geplanten öffentlichen Zeichnung von Kapital nicht verlorengeht. Abgesehen davon, dass unsere Unternehmensgruppe dafür viel zu klein ist, ist auch aus diesem Grunde jetzt und auch später kein Börsengang vorgesehen. Diese finanztechnischen Dinge werden natürlich in dem mit der BCEE zu erstellenden obligatorischen Finanzierungsprospekt genauestens geregelt und sollen an dieser Stelle nicht weiter ausgeführt werden. Wichtig ist zu merken, dass wir die grössten Anstrengungen unternommen haben, dass die OIKOPOLIS-Initiativen auch in Zukunft eine Möglichkeit haben, sich voll in der Öffentlichkeit stehend mit Kapital zu versorgen, um die notwendigen Aktivitäten für eine gesunde Landwirtschaft und ebenso gesunde Ernährung weiter zu entwickeln, ohne dabei in die "Kapitalfalle" zu geraten. Für weitere Informationen zum Projekt: Oder fragen Sie nach unserer Broschüre. |
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