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Revue de presseFAIR-BREEDING®zugunsten der biologisch-dynamischen Pflanzenzüchtung28. février 2008Zehn Jahre lang werden die Mitglieder des Vereins „NATURATA International Gemeinsam Handeln“ jährlich 0,3 Prozent ihres Obst- und Gemüse-Umsatzes zur Unterstützung der biologisch-dynamischen Gemüsezüchtung bereitstellen. Mitglieder sind zurzeit Partner-und NATURATA-Fachgeschäfte aus Deutschland, Schweiz und Polen, sowie die 6 NATURATA Filialen aus Luxemburg. Heinz Knauss, einer der Vorstände von NATURATA International-Gemeinsam Handeln e.V., überreichte auf der BioFach 2008 den ersten großen Scheck über 12.000 Euro an den Geschäftsführer des Vereins Kultursaat e.V., Michael Fleck im Beisein der Kultursaat-Botschafterin Elke Röder (Geschäftsführerin des Bundesverband Naturkost Naturwaren e.V.) und von Stephan Illi, Vorstand Demeter e.V. während der Biofach in Nürnberg. „Wenn wir in Zukunft noch mehr qualitativ hochwertige Gemüsesorten verkaufen wollen, müssen wir uns jetzt um eine entsprechende Pflanzenzüchtung bemühen. Diese Tatsache veranlasst uns, diese einzigartige Kooperation mit den biologisch-dynamischen Gemüsezüchtern einzugehen“, erklärte Heinz Knauss bei der Übergabe. Die Kooperation ist Teil einer fairen Partnerschaft zwischen Konsumenten – Handel – Anbauern und Pflanzenzüchtern. Diese Partnerschaft beruht auf der Feststellung, dass auch die Pflanzenzüchtung Teil der Wertschöpfungskette ist, die in der Regel vernachlässigt wird, weil sie zu weit aus dem Bewusstsein der Kunden gerückt ist und deshalb fast ausschliesslich aus Spenden überleben muss. Mit dem FAIR-BREEDING®-Konzept soll deutlich werden, dass der Kunde bei jedem Kauf von Obst und Gemüse einen Beitrag für diese Züchtung leistet. „Der Öko-Landbau braucht Sorten, die mit seinen Prinzipien im Einklang und für seine spezifischen Bedingungen förderlich sind. Dazu gehören unter anderem Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten und Schädlinge, hohe Ernährungsqualität sowie die Nachbaufähigkeit. Ganz im Gegensatz zum Trend der Patentierung sind unsere Züchtungen gewissermaßen „open-source-Sorten“ – sie können nachgebaut werden und stehen somit allen Menschen im ursprünglichen Sinne des Kulturgutes Saatgut zur Verfügung. Mit dem Geld von NATURATA werden wir zunächst unsere Bemühungen um samenfeste Blumenkohlsorten verstärken. Denn hier stehen die konventionellen Neuzüchtungen, die größtenteils mit fragwürdigen Verfahren wie etwa der Protoplastenfusion entwickelt werden, unserem Ideal diametral gegenüber“ betont Michael Fleck. „Die Zusammenarbeit über die gesamte Wertschöpfungskette, eben das FAIR-BREEDING®-Konzept, finden wir fantastisch – und wir als Kooperationspartner freuen uns über weitere ähnliche Aktionen in der Naturkostszene“, ergänzen Fleck und Knauss. Mehr Informationen zu FAIR-BREEDING® erhalten Sie auch unter www.kultursaat.org |
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