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Communiqués de presseBIONA, die Bio-Bauern der NaturparksWas ist wirklich Bio? Verwirrung bei den Naturparks19. janvier 2006Pressemitteilung vom 19.Januar 2006 im Rahmen der Pressekonferenz zur Vorstellung der BIONA und seine neue Kennzeichnungs-Strategie
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Im August 2003 haben sich die 15 Bio-Bauern der beiden Naturparks Our und Uewersauer zu einer Vereinigung unter dem Namen BIONA zusammengeschlosssen, um sich gemeinsam für ihre Interessen in den Naturparks einsetzen zu können. Ziel der BIONA ist es, über die biologische Landwirtschaft in den Naturparks aufzuklären, sie zu fördern und ihre Interessen innerhalb wie außerhalb der Region zu vertreten. Dazu gehört einen positiven Beitrag zur Wasserqualität der Region zu leisten, dadurch dass kein Chemieeinsatz in der biologischen landwirtschaft zur Anwendung kommt. Denn im Unterschied zur konventionellen Landwirtschaft verzichtet der biologische Landbau komplett auf chemisch-synthetische Dünger und Pestizide. Das schont das Grund- und Oberflächenwasser; es werden keine Nitrat- und Pestizidrückstände aus dem Boden ausgewaschen. Zudem ist der Biolandbau frei von Gentechnik. Eine Kurzfassung der weitreichenden Vorteile vom Biolandbau finden Sie z.B. unter www.oikopolis.lu/bio. Zur besseren Unterscheidung zu den anderen Naturpark-Produkten hat die BIONA daher eine Kennzeichnungs-Strategie entwickelt, die die Mitgliedsbetriebe der BIONA auf ihren Produkten nutzen können. Zunächst besteht die Kennzeichnung aus einem Logo-Konzept, welches die biologische Landwirtschaft mit regionaler Identität koppelt. Auf den Produkten steht daher nicht BIONA, sondern "BIO vum Séi" oder "BIO vun der Our" mit einem einheitlichem "Look". Das zentrale Bild mit stilisierter Landschaft gibt auch Hinweise zu den Besonderheiten der entsprechenden Region. Es ist denkbar, dass die Bio-Bauern der Regionen Müllertal, Minette oder Mousel ebenfalls der BIONA beitreten können und ihr Logo passend zum vorliegenden Konzept erhalten und auf ihren Produkten nutzen können. Neben diesem Logo, welches die Biohöfe selbständig auf Produkten ihrer eigenen Marken aufbringen können, gibt es die Möglichkeit Produkte mit einem Etikett zu versehen, welches die Kennzeichnung "BIO vun der Our" oder auch "BIO vum Séi" als Marke nutzt. Auch dieses Etikett, unabhängig davon, um welches Produkt es sich handelt oder von welchem Naturpark es stammt, hat einen hohen Wiedererkennungseffekt. Das BIONA-Brot, das vor einem Jahr eingeführt wurde und zum ersten Produkt der BIONA gehört, trägt nun auch das Etikett "BIO vun der Our". Demgegenüber erhält der Käse vom Schanck-Haff ab sofort zusätzlich zu seiner bisherigen Etikettierung das Logo "BIO vun der Our". Weitere Produkte der BIONA-Mitgliedsbetriebe die das Logo tragen wären z.B. Kartoffeln, Weißkohl, gekochte rote Beete und Möhren, sowie Roggen- und Weizengetreide und -mehl und Dinkelmehl. Vollkorn Weizenmehl (Typ 1050) ist das zweite Produkt mit dem Etikett der Marke "BIO vun der Our". Da der Verein nicht selbst wirtschaftlich tätig ist, werden die Nahrungsmittel wenn möglich im Bio- Bauernhof oder in regionalen Bio-Betrieben hergestellt. Zur Zeit wird das BIONA-Mehl in der "Rackémille vun Äischer" gemahlen und das daraus verarbeitete BIONA-Brot bei der Bäckerei Weinand aus Ralingen in der Nähe von Rosport gebacken. Die Vermarktung wird von BIOG gesichert. Man findet dieses Brot in den NATURATA-Läden oder in den Brottheken aller Cactus-Märkte. Um ihre Ziele durchzusetzen, macht BIONA verstärkt Öffentlichkeitsarbeit. Sie nimmt an Veranstaltungen innnerhalb und außerhalb der Region teil (Kirmes, Baueremarkt, OekoFoire) und plant demnächst, durch gezielte Aktivitäten Schülern die Bedeutung der biologischen Landwirtschaft in ihrer Region nahe zu bringen. Schon im Jahr nach ihrer Gründung nahm die BIONA an der Veranstaltung "Jardins à suivre" mit einem Kräutergarten teil. Kräuter und Heilpflanzen sind für die biologische Landwirtschaft besonders wichtig. Der BIONA liegt es sehr am Herzen, eine konstruktive und offene Diskussion mit allen Beteiligten der Region zu führen. Um Mitglied der BIONA zu werden, muss man schon annerkanntes Mitglied eines der beiden nationalen Bio-Verbände, Demeter oder Bio-Label, sein und natürlich in der Region einer der Naturparks seine Landwirtschaft betreiben bzw. mit einem Naturpark eng verbunden sein. Wer Interesse gewonnen hat, Landwirt, Entscheidungsträger oder Konsument, und seine Meinung oder Ideen mitteilen möchte, kann sich gerne bei der BIONA melden. Jeder Einzelne kann sich mit dem Kauf eines Produkts "BIO vun der Our" oder "BIO vum Séi" aktiv daran beteiligen, die hohen Ansprüche an die Trinkwasserqualität langfristig zu erfüllen, die regionale Landwirtschaft zu fördern und dabei ein leckeres Bio-Qualitätsprodukt aus der Region genießen. Mehr Informationen erhalten Sie bei BIONA Geschäftsadresse: 11, an der Gaass, L-9465 Walsdorf |
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